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Kirchliche Unterrichtserlaubnis/Missio Canonica

Voraussetzung für die Erteilung des katholischen Religionsunterrichts sind die staatliche Lehrbefähigung und eine Bevollmächtigung durch die Kirche.
Auf Grund der Sonderstellung des Religionsunterrichts als res mixta wird durch die kirchliche Sendung die gemeinsame Verantwortung von Kirche und Staat sicher gestellt.

Für die Dauer des Vorbereitungsdienstes (Referendariats) wird den Religionslehrer/innen aller Schulformen auf Antrag - wenn die Kriterien erfüllt sind - die "Vorläufige kirchliche Unterrichtserlaubnis" (gültig bis zur Ablegung der Zweiten Staatsprüfung) erteilt.
Zuständig ist das Bistum, in dem die Universität liegt, an der das Studium beendet wurde. Also in unserem Fall das Bistum Eichstätt.

Nach bestandener Zweiter Staatsprüfung kann auf Antrag die "missio canonica" verliehen werden. Sie gilt - wenn nicht Hinderungsgründe in der Lehre oder in der Lebensführung entgegenstehen - auf Lebenszeit.

Kriterien zur Erlangung einer Kirchlichen Bevollmächtigung:

  • Der/die Religionslehrer/in ist bereit, den Religionsunterricht in Übereinstimmung mit der Lehre der Katholischen Kirche zu erteilen.
  • Der/die Religionslehrer/in beachtet in der persönlichen Lebensführung die Grundsätze der Lehre der katholischen Kirche.

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